Präoperative Vorbereitung
Nach der Beratung beim Chirurgen lässt der Patient alle erforderlichen präoperativen Untersuchungen durchführen. Für eine optimale Erholung empfiehlt sich:
- Nicht rauchen und keinen Alkohol trinken für mindestens zehn bis vierzehn Tage vor der Operation.
- Auf einen ausgezeichneten Gesundheitszustand achten.
Operationsablauf
Das SMAS-Browlift erfolgt unter örtlicher Betäubung, Sedierung oder Vollnarkose und dauert etwa ein bis zwei Stunden. Der Operationsschnitt liegt im behaarten Kopfbereich, damit er möglichst unauffällig bleibt. Anschließend löst der Chirurg die SMAS-Schicht und hebt dadurch die Augenbrauen wirksam an. Das gelöste Gewebe wird an einer neuen Position befestigt.
Erholung
- Unmittelbar nach dem Eingriff: Der Patient geht nach dem Eingriff üblicherweise zur häuslichen Nachsorge nach Hause.
- Die ersten Tage: Schwellungen und Blutergüsse sind möglich und klingen gewöhnlich nach zehn bis vierzehn Tagen ab. Diese Symptome sind normal und bessern sich meist bereits in den ersten Tagen.
- Alltagsaktivitäten: Der Patient kann nach zwei Wochen zu seinen üblichen Aktivitäten zurückkehren.
- Körperliche Belastung: Intensives Training ist nach vier Wochen erlaubt.
- Endgültige Ergebnisse: Sie sind erst nach einigen Monaten sichtbar, wenn sich das Gewebe vollständig gesetzt hat.
Die Heilung verläuft individuell und hängt von der Regenerationsfähigkeit des Patienten und der Einhaltung der Nachsorgeanweisungen ab.
Mögliche Komplikationen
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen auch beim SMAS-Browlift gewisse Risiken. Über alle möglichen Komplikationen wird der Kunde während der Beratung ausführlich informiert. Zu den häufigsten Risiken zählen:
- Infektion: Kann bei unzureichender Wundhygiene entstehen.
- Narbenbildung: Die entstandenen Narben sind jedoch häufig gut im Haar verborgen.
- Veränderte Sensibilität: Während der Heilung kann das Empfinden an Stirn oder Augenbrauen vorübergehend verändert sein.
- Beeinträchtigung der Nerven: Bei Eingriffen in der Nähe der Gesichtsnerven kann eine teilweise Funktionsstörung auftreten, die sich mit der Zeit üblicherweise zurückbildet.