Kinder bemerken abstehende Ohren mit sechs bis sieben Jahren als Problem; dann eignet sich die Operation am besten. Nur mit Zustimmung der Eltern. Das Kind muss vorher wahrheitsgemäß über leichte Operationsschmerzen informiert werden.
Keine schwerwiegende Gegenanzeige. Vorsicht ist bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes, verminderter Gerinnung und Keloidneigung nötig.
Vorher Blutbild, Blutungs- und Gerinnungszeit bestimmen. Bei Vollnarkose zusätzlich internistische Voruntersuchung. Bei örtlicher Betäubung darf man vorher essen, trinken und gewohnte Medikamente nehmen.
Bei Vollnarkose sind die entsprechenden Anweisungen einzuhalten.
Abstehende Ohren operieren wir örtlich betäubt, individuell auch in Vollnarkose. Der Ohrknorpel wird geformt. Danach sterile Wattebandage und elastischer Verband.
Erfolg bedeutet nach vollständiger Heilung höchstens drei Millimeter Symmetrieunterschied. Meist sind Patienten zufrieden; andernfalls ist eine erneute Operation nötig.
Mindestens zwei Wochen elastische Bandage, im Folgemonat festes Stirnband, besonders nachts. Beim ersten Verband wird die Wunde kontrolliert und steril versorgt. Schmerzen sind individuell, mit Analgetika behandelbar und verschwinden nach ein bis zwei Tagen.